Sonntag, 26. November 2006
Pollmer-Interview: Ernährungsberaterinnen wehren sich
Trackbacks
Trackback für spezifische URI dieses Eintrags
Keine Trackbacks
Kommentare
Ansicht der Kommentare:
(Linear | Verschachtelt)
Müssen wir uns auf das sprachliche Niveau des Herrn Pollmer runterlassen?
Das meine ich nicht. Herr Pollmer ist ein Medienmensch, der durch solche Aktionen wohl sein neuestes Buch puschen will.
Letztendlich entscheidet immer noch der Klient, ob er sich der Meinung herrn Pollmers über unsere Berufsgruppe anschließt oder ob er vom Wissen qualifizierter Ernährungsberater profitiert.
Das meine ich nicht. Herr Pollmer ist ein Medienmensch, der durch solche Aktionen wohl sein neuestes Buch puschen will.
Letztendlich entscheidet immer noch der Klient, ob er sich der Meinung herrn Pollmers über unsere Berufsgruppe anschließt oder ob er vom Wissen qualifizierter Ernährungsberater profitiert.
Hallo Herr Dr. Mühleib!
Ernährungscomedy vom Feinsten! Udo Pollmer, der Mario Barth der Ernährungs- und/oder Lebensmittelbranche. Ich habe jedenfalls herzlich gelacht. Wenn ich mir die Erwiderung von Frau Dr. Geurtzen durchlese, vermisse ich allerdings, dass sie auf die Vorwürfe von Pollmer eingeht. Sie fühlt sich und ihre Kolleginnen und Kollegen angegriffen. Mit Recht. Tatsache bleibt aber auch, was Pollmer anführt: „… Wenn ich einem Menschen Ratschläge gebe, dann muss ich vorher drei Dinge geklärt haben. Erstens: Ist mein Ratschlag praktikabel? Hält der Patient die Meerrettich-Diät länger als 20 Minuten durch? Die meisten Diäten scheitern und verstärken so die Schuldgefühle. Zweitens: Gibt es einen Nutzen? Sind die Menschen zwei Jahre später im Schnitt dünner als vorher? Wir wissen: Sie sind im Schnitt dicker. Drittens: Ich muss die Nebenwirkungen abklären. Die sind massiv: Diäten bewirken Osteoporose, Diäten verursachen Gallensteine, Diäten fördern Herzinfarkt. Doch statt sich diesen Fragen zu stellen, marschieren unsere Ernährungsberaterinnen in die Schulen, warnen vor Wurst und empfehlen fettarmen Spinat ….“ Oder: “ …Die neuen Priester versprechen nicht mehr oder weniger als die Erlösung von allen Krankheiten – durch Rohkost und Körner. Zehnjährige Mädchen glauben nicht mehr an Feen und Engel, sondern an die Ananas-Diät und Cola Light….“ Das saugt sich auch ein Udo Pollmer nicht einfach aus den Fingern!
Erstes Ziel ist doch, dass nur der sich Ernährungsberater nennen darf, der eine entsprechende Ausbildung hat! Diese muss vom Gesetzgeber festgelegt sein. Das sind die Fronten an denen Dr. Guertzen kämpfen sollte. Lasst doch den Pollmer ein paar Bücher verkaufen; lustig sind sie allemal. Und so schlecht ist seine Reputation nun auch nicht, oder?
Viele Grüße
Mike Seeger
Ernährungscomedy vom Feinsten! Udo Pollmer, der Mario Barth der Ernährungs- und/oder Lebensmittelbranche. Ich habe jedenfalls herzlich gelacht. Wenn ich mir die Erwiderung von Frau Dr. Geurtzen durchlese, vermisse ich allerdings, dass sie auf die Vorwürfe von Pollmer eingeht. Sie fühlt sich und ihre Kolleginnen und Kollegen angegriffen. Mit Recht. Tatsache bleibt aber auch, was Pollmer anführt: „… Wenn ich einem Menschen Ratschläge gebe, dann muss ich vorher drei Dinge geklärt haben. Erstens: Ist mein Ratschlag praktikabel? Hält der Patient die Meerrettich-Diät länger als 20 Minuten durch? Die meisten Diäten scheitern und verstärken so die Schuldgefühle. Zweitens: Gibt es einen Nutzen? Sind die Menschen zwei Jahre später im Schnitt dünner als vorher? Wir wissen: Sie sind im Schnitt dicker. Drittens: Ich muss die Nebenwirkungen abklären. Die sind massiv: Diäten bewirken Osteoporose, Diäten verursachen Gallensteine, Diäten fördern Herzinfarkt. Doch statt sich diesen Fragen zu stellen, marschieren unsere Ernährungsberaterinnen in die Schulen, warnen vor Wurst und empfehlen fettarmen Spinat ….“ Oder: “ …Die neuen Priester versprechen nicht mehr oder weniger als die Erlösung von allen Krankheiten – durch Rohkost und Körner. Zehnjährige Mädchen glauben nicht mehr an Feen und Engel, sondern an die Ananas-Diät und Cola Light….“ Das saugt sich auch ein Udo Pollmer nicht einfach aus den Fingern!
Erstes Ziel ist doch, dass nur der sich Ernährungsberater nennen darf, der eine entsprechende Ausbildung hat! Diese muss vom Gesetzgeber festgelegt sein. Das sind die Fronten an denen Dr. Guertzen kämpfen sollte. Lasst doch den Pollmer ein paar Bücher verkaufen; lustig sind sie allemal. Und so schlecht ist seine Reputation nun auch nicht, oder?
Viele Grüße
Mike Seeger
Der VDOE "kämpft" schon lange an der von Ihnen genannten "Front" für diejenigen seiner Mitglieder, die Ernährungsberatung betreiben.
Nur lässt sich der Begriff "Ernährungsberatung" nicht schützen, das ist bei dem Beruf des Journalisten ja auch nicht anders. Es zeigt sich zudem: Qualität setzt sich durch, damit kann man längerfristig mehr und auch nachhaltig punken.
Aber im ganzen "Kampf" für qualifzierte Ernährungsberatung im Sinne unserer Mitglieder ist uns der Humor noch nicht vergangen. Und da der ja schließlich auch gesundsförderlich ist, gönne ich Ihnen Ihr herzliches Lachen und sende ein verschmitzes Lächeln aus Bonn.
@Muehleib: Mag sein, dass Ihnen die Antwort zu brav ist, aber ich denke, die Antwort von Frau Hagedorn spricht für sich. Es geht darum, sich überhaupt zu Wort melden, und das haben wir ja bereits Mitte November getan. Aber es freut uns, dass Sie unseren Newsletter vom vorigen Freitag so aufmerksam gelesen haben.
Nur lässt sich der Begriff "Ernährungsberatung" nicht schützen, das ist bei dem Beruf des Journalisten ja auch nicht anders. Es zeigt sich zudem: Qualität setzt sich durch, damit kann man längerfristig mehr und auch nachhaltig punken.
Aber im ganzen "Kampf" für qualifzierte Ernährungsberatung im Sinne unserer Mitglieder ist uns der Humor noch nicht vergangen. Und da der ja schließlich auch gesundsförderlich ist, gönne ich Ihnen Ihr herzliches Lachen und sende ein verschmitzes Lächeln aus Bonn.
@Muehleib: Mag sein, dass Ihnen die Antwort zu brav ist, aber ich denke, die Antwort von Frau Hagedorn spricht für sich. Es geht darum, sich überhaupt zu Wort melden, und das haben wir ja bereits Mitte November getan. Aber es freut uns, dass Sie unseren Newsletter vom vorigen Freitag so aufmerksam gelesen haben.
Hallo Herr Seeger,
auch ich gönne Ihnen gerne den Spaß und wie Frau Donalies schon schrieb, ist Lachen gesundheitsfördernd und dem stehen wir ja weiß Gott nicht im Wege.
Herr Seeger, ich frage Sie aber jetzt einmal: Wissen Sie eigentlich, was an der "Ernährungsberaterfront" eigentlich so abgeht? Ich glaube, dass jede Kollegin und jeder Kollege, für den Beruf auch Berufung ist, sich durchaus überlegt, welche Tipps, Ratschläge etc. er oder sie an die Klienten weitergibt. Schubladendenken ist in unserer Branche nicht angebracht, da wir es mit Menschen,also mit Individuen zu tun haben und jeder Mensch ist anders zu behandeln.
Es geht darum, dass wir uns mit den Problemen anderer Menschen auseinandersetzen und es sind nicht immer nur Probleme, die mit Ernährung zu tun haben. Oft haben die sog. "ernährungsbedingten Erkrankungen" ganz andere Hintergründe.
Und zu Ihren Zitaten aus dem Pollmer -Interview: Ein Körnchen Wahrheit wird vielleicht in einigen Dingen stecken, aber pflichtbewusste Ernährungsberater warnen in den Schulen generell wohl nicht vor Wurst oder fettarmen Spinat. Aber aus diesem kleinen Körnchen direkt einen ganzen Strand zu machen und eine Berufssparte damit quasi schlecht zu machen, dass hätte ich von diesem Menschen nicht gedacht, speziell, da er sich, wie ich es schon erwähnte, gerne von den entsprechenden Berufsverbänden für Vorträge hat bezahlen lassen und wahrscheinlich nicht schlecht.
auch ich gönne Ihnen gerne den Spaß und wie Frau Donalies schon schrieb, ist Lachen gesundheitsfördernd und dem stehen wir ja weiß Gott nicht im Wege.
Herr Seeger, ich frage Sie aber jetzt einmal: Wissen Sie eigentlich, was an der "Ernährungsberaterfront" eigentlich so abgeht? Ich glaube, dass jede Kollegin und jeder Kollege, für den Beruf auch Berufung ist, sich durchaus überlegt, welche Tipps, Ratschläge etc. er oder sie an die Klienten weitergibt. Schubladendenken ist in unserer Branche nicht angebracht, da wir es mit Menschen,also mit Individuen zu tun haben und jeder Mensch ist anders zu behandeln.
Es geht darum, dass wir uns mit den Problemen anderer Menschen auseinandersetzen und es sind nicht immer nur Probleme, die mit Ernährung zu tun haben. Oft haben die sog. "ernährungsbedingten Erkrankungen" ganz andere Hintergründe.
Und zu Ihren Zitaten aus dem Pollmer -Interview: Ein Körnchen Wahrheit wird vielleicht in einigen Dingen stecken, aber pflichtbewusste Ernährungsberater warnen in den Schulen generell wohl nicht vor Wurst oder fettarmen Spinat. Aber aus diesem kleinen Körnchen direkt einen ganzen Strand zu machen und eine Berufssparte damit quasi schlecht zu machen, dass hätte ich von diesem Menschen nicht gedacht, speziell, da er sich, wie ich es schon erwähnte, gerne von den entsprechenden Berufsverbänden für Vorträge hat bezahlen lassen und wahrscheinlich nicht schlecht.
Hallo Frau Hagendorn,
wie viele gut qualifizierte Ernährungsberater gibt es? Wie viele schlecht bis gar nicht qualifizierte Berater dazu im Vergleich? Ich persönlich glaube, dass es wesentlich mehr schlechte als gute gibt. Dies beanstandet die DGE schon seit langem. Zudem glaube ich auch, dass das erwähnte Körnchen schon für eine kleine Badebucht ausreicht. Dass sich qualifizierte Ernährungsberater "auf den Schlips getereten" fühlen, ist verständlich. Dass die weniger guten bis schlechten Berater in den Medien teilweise ihre "Weißheiten" zur besten Sendezeit verbreiten dürfen, sollte einem doch zu denken geben. Da finde ich die humorvolle Polemik von Herrn Pollmer gar nicht schlecht. Sie führt - meiner Meinung nach - ja nur dazu, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Zum Beispiel mit unseren Kommentaren.
Viele Grüße
Mike Seeger
wie viele gut qualifizierte Ernährungsberater gibt es? Wie viele schlecht bis gar nicht qualifizierte Berater dazu im Vergleich? Ich persönlich glaube, dass es wesentlich mehr schlechte als gute gibt. Dies beanstandet die DGE schon seit langem. Zudem glaube ich auch, dass das erwähnte Körnchen schon für eine kleine Badebucht ausreicht. Dass sich qualifizierte Ernährungsberater "auf den Schlips getereten" fühlen, ist verständlich. Dass die weniger guten bis schlechten Berater in den Medien teilweise ihre "Weißheiten" zur besten Sendezeit verbreiten dürfen, sollte einem doch zu denken geben. Da finde ich die humorvolle Polemik von Herrn Pollmer gar nicht schlecht. Sie führt - meiner Meinung nach - ja nur dazu, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Zum Beispiel mit unseren Kommentaren.
Viele Grüße
Mike Seeger



